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Was die Freelancer: Grafiker und Designer nicht tun sollen (Mauvais Tone)
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Datum: 06.05.2009 23:38

In diesem Abschnitt sind Beispiele der „Verunstaltung“ des Web-Designs gesammelt, was die Freelancer (Webdesigner und Webprogrammierer) also bei dem Entwurf der Webseiten vermeiden sollen. Tun Sie auf keinen Fall das, was hier beschrieben wird. Also, das müssen Sie bei Ihren Web-Design Arbeiten vermeiden:

·         Schlechte Links benutzen. Beispiel: „Die genaue Beschreibung der Funktionsweise befindet sich hier.“ Ganz schlimm sind die Überschriften: klick hier, hier drücken. Stellen Sie sich vor, Sie drucken diesen Text aus und geben es einem Menschen zu lesen, der alles wörtlich nimmt. Er guckt lange „hier“ nach und sieht keine Beschreibungen. Dann fängt er an, auf die Links zu klicken. Da diese natürlich, keine Reaktion zeigen, drückt er diesen Text zusammen, um Informationen zu erhalten.

·         Den Text in der Statusleiste des Browsers zu ändern und laufende Zeilen in dieser zu benutzen. Solche Effekte sind ebenfalls in der Überschrift verboten.

·         Automatisch zusätzliche Fenster öffnen.

·         Automatisch die Größe der Fenster ändern.

·         Die Farbe und das Aussehen der Verschiebungszeilen in dem Browser zu ändern. Ausnahme – Verschiebungszeilen in den inneren Fenstern.

·         Automatisch das Browserfenster auf die maximale Größe zu öffnen.

·         Musik auf der Seite abspielen.

·         Sehr unhöflich ist es, den Besucher mehr als zehn Sekunden warten zu lassen, bis sich die Seite öffnet, vor allem wenn auf der Startseite ein Vorspann läuft und man ihn nicht abstellen kann.

·         Sehr Taktlos sieht die Überschrift „Bitte warten, die Seite lädt“ aus ohne dass man den Fortschritt sehen kann. Vor allem, falls dies nicht ein Flash-Clip ist, sondern eine Seite. Wie lange noch warten? Lädt überhaupt etwas?

·         Zur Einschränkung der Menschenrechte kann man folgende Überschriften zählen: „Bitte benutzen Sie den Internet Explorer 5“, „Tut uns leid, im Netscape ist diese Seite nicht verfügbar“, „Benutzen Sie die Auflösung 1024x768“ und so weiter.

·         Auf jeden Fall – grammatische Fehler. Außerdem können ungeprüfte Zitate Sie nicht nur in eine unangenehme Lage bringen.

·         Die Veröffentlichung auf Ihrer Seite von Bildern oder anderen Materialien, die von anderen Internet-Seiten kopiert wurden ist ein wunderbares Mittel, auf Schwierigkeiten zu stoßen. Die Lösung ist einfach – bitten Sie um Erlaubnis.

·         Statt der knöpfe der Auswahl der Sprache die Flaggen der Länder zu verwenden, in denen man angeblich in dieser Sprache spricht. Die Sprache hat ihren konkreten Namen und hat nichts mit dem Land zu tun, außerdem gibt es in jedem von diesen Ländern einen Anteil der Bevölkerung, die diese Sprache nicht sprechen. Als Beispiel kann man die Vereinigten Staaten von Amerika nehmen. Überhaupt sollte an die nationale Frage umgehen, Ein weiteres Minus – nicht immer passen die Flaggen zum Stil der Seite.

·         Unanständig und vulgär sind folgende Überschriften: „Willkommen auf die Seite vom Dem-und-dem“, „Sie sind auf der Seite der Firma „So-und-so“ gelandet“, „Diese Seite handelt von Ochsen“. Als ob wir selber nicht wussten, was wir in unseren Browser runtergeladen haben. Diese Überschriften weisen eher darauf hin, dass wir auf eine Seite für Schwerdenkende gelandet sind. Stellen Sie sich folgende Überschriften vor: „In diesem Behälter ist Milch“, „Sie sind in einem Laden“, „Dieser Kasten ist eine U-Bahn“, „In diesem Buch gibt es Buchstaben“.

·         Das Einteilen der Navigationsleiste in Frames ist unverzeihlich. Heute gelten andere Bräuche. Es gibt viele Gründe gegen die Einteilung in Frames, angefangen damit, dass es unschön ist und außerdem sind diese Seiten schwer zu finden mit Hilfe der Suchmaschinen, und falls diese doch entdeckt werden, dann öffnet sich im Browser nur ein konkretes Fenster und man weiß überhaupt nicht, was das für eine Seite ohne jeden Link ist. Die erfahrenen Internet Benutzer werden es natürlich rausfinden, aber nicht alle sind so „schlau“.

·         Gant unpassend ist es, Jargon dort zu benutzen, wo er nicht verstanden wird. Das benutzen vom Jargon überhaupt ist ein klares Zeichen davon, dass man intellektuell zurück geblieben ist.

·         Sehr hässlichen Eindruck hinterlässt das Benutzen von Cliparts. Das betrifft vor allem animierte dekorative Gegenstände. Man kann sehr viele Seiten sehen, bei denen brennende Fackel und Kerzen, wehende Flaggen, sich drehende Skelete, Briefkästen auf amerikanische Art und so weiter benutzt werden. Und wenn sich dazu noch jeder Knopf der Navigation dreht, dann ist dies keine Web-Seite mehr, sondern ein Mittel zum Trainieren des psychischen Widerstandes.

·         Zum schlechten Ton gehört das Benutzen von Smileys – das sind solche Kombinierungen von Zeichen - :) :( - in den Texten der Seite. Übrigens, noch schlimmer ist das benutzen von ihnen in Büchern oder überhaupt im Gedruckten. Smiley darf man nur in Chats, Forums und privaten Schreiben benutzen, aber auch in diesen Fällen, falls Sie von sich behaupten, ein intellektueller Mensch zu sein, müssen Sie so schreiben, dass die Emotionen ohne Künstliche Hilfen klar werden.

·         Wenn Sie Ihre Firma ins schlechte Licht stellen wollen, dann schreiben Sie Folgendes: „Wir bieten Ihnen den vollen Spektrum von Dienstleistungen an“. Diese Phrase überhaupt ist ein totaler… Spektrum.

·         Zeigen Sie Ihren Besucher auf keinen Fall nicht fertige Seiten oder Abschnitte, Das sieht einfach schrecklich aus.

·         Das Veröffentlichen von fremden E-Mail Adressen ohne der Zustimmung von dessen Besitzer und noch schlimmer, im ungesicherten Modus, ist ein guter Weg, in Ungnade der Unzufriedenen zu fallen. Der unvorsichtige Umgang mit persönlichen Daten führt in manchen Ländern sogar zur Schwierigkeiten mir dem Gesetz.

Diskussion:
Rang: 59.1
21.05.2009
12:49
 
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